Der Kutter

Vom Segelboot zum modernen Fischereifahrzeug
Mit dem Wort "Kutter" verbindet man sinnbildlich meist ein Fischereifahrzeug. Richtig! Ursprünglich kam der Kutter aus dem 18.Jh. Englands und war ein einmastiges, seetüchtiges Segelschiff. Sein "scharfer" Bug schnitt sich regelrecht durchs Wasser. Daher auch der Name Kutter, engl. "cutter", Ableitung von "to cut", also schneiden. Dieser Schiffstyp eignete sich hervorragend für Fangfahrten in den Küstenbereichen.

Der erste Motorkrabbenkutter an der Wursterküste

Im Jahre 1906 erschien an der Wursterküste der dortige erste Motorkrabbenkutter. Die 8- PS starke "Hafenmeister Duge". Der technische Fortschritt und das stetig ansteigende Interesse an den Krabben ließ im laufe der Jahrzehnte die Krabbenkutterflotte, an der Nordseeküste, zwischen Dänemark und den Niederlanden, auf ca. 250 Fahrzeuge anwachsen. Auch im Nordseebad Wremen, dem ältesten Badeort im Wursterland, ist eine Kutterflotte, bestehend aus fünf Krabbenkuttern, verschiedenster Bauarten, beheimatet. Grund genug sich einmal am Wremertief näher umzusehen.

Die Krabbenkutter von Wremen

Auf den folgenden Seiten werden die Krabbenkutter vom Wremertief einzeln erklärt. Jeder dieser Kutter hat seine eigene Charakteristik. Bauartbedingt unterscheiden sie sich alle voneinander. Sei es die Rumpfform, die Ausmaße, die Farbgebung oder das Fanggeschirr. Umso interessanter ist es sich diese Fischereifahrzeuge einmal genauer zu betrachten. Die Zusammenstellung der Angaben über die Kutter ließ sich ohne Unterstützung, der Krabbenfischer vom Wremertief, natürlich nicht bewerkstelligen. Daher ein besonderer Dank an alle, für die entsprechenden Informationen.

WRE 1 Apollo

WRE 3 Falke

WRE 4 Wremen

WRE 5 Land Wursten

WRE 9 Neptun

GRE 31 Charlene Anne